| Hofgeschichte
Das Hofgebäude wurde 1773 von kirchlicher Hand errichtet.
Das Gebäude wurde eine Residenz für den Kurfürsten Clemens
August, der von hier aus auf die Jagd im nahen Mühlenbusch ging.
Zeugnis dieser Zeit ist das kurfürstliche Wappen, welches man eingefasst
in das Gemäuer über dem Eingang zum Haus betrachten kann. Gegen
Ende des 18. Jahrhunderts – im Zuge der Säkularisation (Verweltlichung)
ging der Hof in Privatbesitz über.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er Familienbesitz und ist seit dieser Zeit immer
wieder durch weibliche Nachkommen weitergeführt worden, so dass ständig
Namensänderungen stattfanden.
Heute ist der Hof allgemein als Wittgeshof bekannt. In der letzten Generation
hat ein extremer Umbruch stattgefunden. Der ehemals rein auf Ackerbau
und Viehzucht ausgerichtete Betrieb stieg Anfang der 80er Jahre in den
Anbau von Einlegegurken für industrielle Verarbeitung ein.
1992 wurde der erste Spargel angebaut, Milchviehaltung wurde abgeschafft
und man konzentrierte sich auf die Direktvermarktung von Spargel, Erdbeeren
und Gurken.
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